Holzknechte vor der Holzstubn
Im 17. Jahrhundert wurde das Haus als Schmiede zur Beschlagung der Pferde
durchreisender Salzsäumer benutzt. Mit Fuhrwerken und Lasttieren transportierten
die Salzsäumer auf diesem Weg das weiße Gold(Salz) aus Berchtesgaden in das
benachbarte Österreich bis nach Italien hinüber.
Im 2. Stock des Hauses sieht man
noch den Kamin des alten Schmiedeofens. Später im Jahre 1839 wurde das Haus
umgebaut und diente fortan als Herberge der damaligen Holzarbeiter, die im gesamten
Klausbachtal tätig waren. Nach einem sehr harten Arbeitstag fanden sie hier
Ihr nächtliches Lager. Seitdem heißt das Haus "Holzstubn" Ende der 50´ger Jahre
kam es dann in Privatbesitz. Durch familiäre Umstände und gutes
Nachbarschaftsverhältnis zum ehemaligen Besitzer konnten wir, die Familie Anton
Hillebrand vom Gasthof Auzinger dieses schöne Häuschen Ende 2007 erwerben.
Anton Hillebrand
mit seiner Mutter 1944,
im Hintergrund die "Holzstube"
Somit ist das Anwesen Auzinger erweitert und bereichert worden. Dem Wirt und jetzigem
Besitzer der alten Holzstube verbindet seit seiner Kindheit eine enge Beziehung zu
diesem wunderbaren Haus. Er erinnert sich gut und sehr gerne an die Zeit der Holzknechte,
wo er doch als Bub gleich nebenan aufwuchs.